Willkommen

Hervorgehoben

Auf dieser Seite wollen wir – die Menschen des Netzwerks Soli Uni – darstellen, wer wir sind, wofür wir stehen und was wir machen und was ansteht.

Dabei geht es zur Zeit vor allem um unsere Liste “Solidarische Universität”, die seit April mit 10 Leuten im Senat der Uni Greifswald vertreten ist (wegen der Neuwahlen im Januar 2013). Wir sind ebenso über Twitter und Facebook zu erreichen.

Freitag, 12.04.2013, 16 Uhr: Umfairteilen! Kommt raus auf die Straße, demonstriert für Investitionen in Bildung, Wissenschaft und Kultur!

DinA8_HK_FIN3_09In den vergangenen Jahrzehnten fand eine massive Umverteilung von unten nach oben statt. Die Reichen wurden Reicher, die Armen ärmer. Die Bundesregierung führte ein Kooperationsverbot ein, wodurch strukturschwache Länder vom Bund keine Finanzmittel mehr für Bildung, Wissenschaft und Kultur erhielten, weshalb es seitdem zu massiven Schwierigkeiten bei der Aufrechterhaltung und dem Ausbau einer guten Infrastruktur im sozialen und kulturellen Bereich kam. Zugleich verabschiedete sich die Schwarz-Gelbe Bundesregierung von dem Solidaritätsprinzip, indem sie in Folge der Exzellenzinitiative Universitäten der reichen Länder mit Bundesmitteln förderte, um sie zu Eliteuniversitäten ausbauen zu können, während arme Länder das Nachsehen hatten. Das Bündnis „Umfairteilen“ setzt sich für eine Umkehr des Trends ein. Wir stellen euch hier einige wesentliche Gründe und Hintergründe vor, warum ihr in jedem Fall morgen das Bündnis wie auch die Demonstration am Freitag, 12.04.2013 um 16 Uhr am Mühlentor (alte Mensa) unterstützen solltet! Weiterlesen

Auf in die nächste Runde! – Unser Wahlprogramm!

Plakat-Soliuni-EndfassungZugegeben, eine Weile haben wir euch darauf warten lassen, doch nun ist es da! Neben den Weihnachtsfeiertagen und allen Dingen, die im Rahmen einer solchen Wahl bedacht und erledigt werden müssen, haben wir uns ausführlich mit unseren Zielen auseinander gesetzt und an Texten gefeilt, die euch diese am besten nahebringen können. Wir hoffen, ihr könnt euch damit ebensogut identifizieren wie wir. In diesem Sinne: Auf gehts – durchstöbert das Wahlprogramm! :)

Hochschulsport stärken!

Zahlreiche Sportstätten sind  sanierungsbedürftig, viele Kurse sind schon wenige Minuten nach Einschreibung voll belegt. Dabei ist guter Hochschulsport ein wichtiger Ausgleich zum Studium und ein Standortvorteil für die Uni. Wir wollen deshalb dafür eintreten, dass der Hochschulsport stärker in den Fokus gerückt wird. im letzten Jahr konnten wir bereits 150.000 Euro für eine Verbesserung des Hochschulsports in den Haushalt der Universität einstellen. Nun muss die Sanierung der Judohalle und des Ruderbootshauses schnell erfolgen.. Um den Hochschulsport weiter zu verbessern fordern wir eine Sanierung des Sportplatzes “Hans-Fallada-Straße” und  ein Konzept zur weiteren Modernisierung des Hochschulsportes.

Studentische Kultur fördern!

 Wir verstehen den Erhalt studentischer Kultur als eine universitäre Aufgabe. Im vergangenen Jahr haben wir um eine neue Unterkunft für den Club 9 gekämpft, dessen Raumverlust exemplarisch für den Umgang der Universität mit studentischen Kulturvereinen ist. Wir wollen uns im Senat für eine Partnerschaft auf Augenhöhe zwischen Universität und studentischer Kulturträgern einsetzen. Das tägliche Engagement vieler Studierender macht Greifswald zu einer vielfältigen, bunten und lebendigen Stadt. In diesem Jahr werden wir uns für neue Räumlichkeiten für den Club 9 einsetzen, da jeder Verein und jede studentische Initiative Teil einer einzigartigen studentischen Kulturlandschaft ist und daher unbedingt erhalten werden müssen.

Studieren mit Kind erleichtern!

Keine Zeit für das Studium, weil an der Uni kein Platz für Kinder ist? Unterstützung für Studierende  mit Kind ist bitter nötig. Wir setzen uns für familiengerechte     Studienbedingungen, eine unieigene Kita mit flexiblen Öffnungszeiten sowie für Familienzimmer und Wickeltische in den Unigebäuden ein. Die Studienfächer müssen flexibler gestaltet werden, damit es zu keinem zeitlichem Konflikt zwischen Familie und dem eigenem Studium kommt. Wir setzen hier auf ein Teilzeitstudium ohne Hürden, das studentischen Eltern die Freiheit einräumt, Kind und Studium zu vereinen.

Für eine nachhaltige Uni –         CO2-neutral bis 2015!

Die Universität Greifswald könnte bald eine der ersten CO2-neutralen Unis der Welt sein. Durch Einsparungen und Ausgleichsmaßnahmen kann das bis 2015 erreicht werden. Professor Wilmking, Professor für Landschaftsökologie hat mit seinen Mitarbeiter dem Senat bereits ein entsprechendes Konzept vorgelegt. Wir unterstützen das Projekt  CO2-neutrale Universität, begrüßen die Verankerung im Leitbild und setzen uns dafür ein, dass konkrete Schritte zur nachhaltigen Modernisierung unternommen werden um den Energieverbrauch  zu senken.

Gleichberechtigung aller Fakultäten!

Gutes Lehrpersonal undausreichend Räumlichkeiten für alle Fakultäten!

Gesperrte und einsturzgefährdete Institute, überfüllte Hörsäle – so geht das nicht weiter! Vor  allem auf dem alten Campus sind die Räume den Studienanforderungen nicht gewachsen. Wir setzen uns für eine wachsende Universität mit  ausreichend Räumen und Lehrenden für alle Fakultäten ein! Es darf im Zuge von aufgezwungenen Einsparungen an der Universität nicht zu einem Konkurrenzkampf zwischen den Fakultäten kommen, unter dem Lehre und Betreuung der Studierenden leiden.

Lehramt sichern, Volluniversität erhalten!

Knapp 40 % der Studierenden, die   an der philosophischen Fakultät immatrikuliert sind, studieren Lehramt. Ohne sie wäre eine ganze Fakultät und damit der Erhalt der Volluniversität in Gefahr. Vorübergehend konnte das Lehramt in Greifswald erhalten werden. Nun ist es wichtig,  dass wir nicht nur für einen langfristigen Erhalt des Lehramtes Druck machen, sondern uns auch dafür einzusetzen, dass das Lehramtsstudium in den kommenden Jahren eine qualitative Verbesserung und eine stärkere Profilierung erfährt. Das Potenzial ist in Greifswald vorhanden, es muss aber auch abgerufen werden, um Greifswald als Ausbildungsstätte für Lehrkräfte dauerhaft erhalten zu können. Davon könnten auch die mathematisch-naturwissenschaftliche sowie die theologische Fakultät profitieren.

Gleiche Chancen für alle!

Der Zugang zum Studium, das Studium selbst und sein Erfolg dürfen nicht von individuellen Eigenschaften wie Alter, Geschlecht, körperliche Unversehrtheit oder Herkunft beeinflusst werden. Das Studium an der Universität Greifswald muss barrierefrei gestaltet werden, das bedeutet nicht nur die bauliche Anpassung von Gebäuden, sondern auch der einfache Zugang zu Lernmaterialien, unabhängig von Geldbeutel oder körperlicher Verfassung. Die Studierendenschaft und vor allem die Professorenschaft muss noch vielfältiger werden, weibliche Wissenschaftlerinnen sind mit einem Anteil von 9,6% an Professuren immer noch unterrepräsentiert. Wir fordern den Abbau aller Hürden im Wissenschaftsbetrieb, ein modernes Selbstbedienungsportal mit einem starkem Ausbau des e-learning und die bauliche Anpassung der Universitätsgebäude, um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen.

 Senatswahlen 2013- wozu wählen gehen?

2013 startet die Universität mit einem neuen Rektorat unter Frau Professorin Weber. Unsere Senatorinnen sind im letzten Jahr sehr engagiert für die Ziele der Solidarischen Universität eingestanden und haben unsere Forderungen auch gegenüber der neuen Rektorin klar artikuliert. Die entscheidenden Stimmen bei der Rektorwahl für Frau Weber waren unsere studentischen Stimmen der Liste Solidarische Universität.
 Wir wollen im neuen Senat das Verhältnis zwischen Universitätsleitung und Studierendenschaft grundsätzlich ändern. Wir erhoffen uns einen neuen Kurs für unseren Studienstandort. Allerdings bedeutet ein Neuanfang nicht automatisch die Umsetzung aller unserer Ziele, deshalb brauchen wir gerade jetzt unsere starke studentische Stimme im Senat, die sich für die Belange der Studierendenschaft einsetzt und konkrete Verbesserungen anstößt.
 Im letztem Jahr konnten wir die Bereitstellung von 250.000€ für Hochschulsport und studentische Kultur in Greifswald durchsetzen. Jetzt wollen wir die Mittel im Sinne der Studierenden verteilen. Auf unserer Liste sind viele Studierende, die sich neben Unialltag in Vereinen, an der Hochschule oder in kulturellen Initiativen beteiligen. Diese Menschen wollen nun ihr Engagement in den Senat tragen, um unsere Universität solidarischer, nachhaltiger und zukunftsfähiger zu gestalten. Hierfür sind wir auf eure Unterstützung  angewiesen.12 Stimmen für die Liste Solidarische Universität!

Geht wählen, 12 Stimmen für die         Solidarische Universität!         Eine Liste für alle Fakultäten!

Es geht in die nächste Runde: Soli-Uni 3.0

BundestagDie laufende Amtszeit neigt sich inzwischen dem Ende zu, die nächsten Wahlen stehen vor der Tür. Wenngleich noch viele Themen und Ziele, die wir uns setzten, offen sind, beziehungsweise wir noch lange um das Erreichen der Ziele kämpfen müssen, können wir auf ein für unsere Liste insgesamt erfolgreiches Senatsjahr zurückblicken: Weiterlesen

Frag deine*n zukünftige*n Rektor*in

Jetzt geht es um das, was schon lange angekündigt wurde. Die Wahl einer/eines neuen/neues rektorin/rektors. Diese Person wird unsere unsere Universität für die nächsten fünf Jahre  nach außen vertreten und nach innen verwalten. Daher ist es wichtig, jetzt nochmal konkrete Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit gibt es im Rahmen einer Anhörung am nächsten Dienstag im Konferenzsaal (im Unihauptgebäude am Rubenowdenkmal).Schreibt uns einfach eine Mail (info@soliuni-greifswald.de), was ihr von eurer zukünftigen Rektor*in erwartet, beziehungsweise euch wünscht. Wir als Soliuni diskutieren mit Euch gerne die einzelnen Standpunkte damit unsere Senator*innen bei der endgültigen Wahl am 17. Oktober auch Euren Standpunkt mit berücksichtigen.

Anhörung zur Rektor*innenwahl, Dienstag, 18.9, 14 Uhr.

Demo-Empfehlung: “Wir brauchen keine Nazis”

Die NPD gehört nach wie vor zum Alltag im vorpommerschen Kreistag. In den vergangenen zwei Jahren hat sich jedoch der Kreis derer, die öffentlich Farbe gegen Neonazis bekennen, deutlich vergrößert. Vor wenigen Monaten demonstrierten in Pasewalk 2.000 Menschen gegen das sogenannte Pressefest der “Deutschen Stimme”, dem Parteiorgan der NPD. Weiterlesen

Über 150 Studierende stellen Antrag für Diagonalquerung!

Teile der Greifswalder Bürgerschaft fordern weiterhin die Streichung der Diagonalquerung aus dem Radverkehrsplan der Stadt Greifswald – und verhindern damit nicht nur ein sinnvolles Projekt, sondern stellen sich gegen die Interessen der Universität. Um vor der Bürgerschaftssitzung ein klares Zeichen Weiterlesen

Neuer Senat hat sich konstituiert

Jetzt sind wir endlich mit dabei – für Paula Zill, Dennis Kwiatkowski und Erik von Malottki heißt es: wieder mit dabei! Pünktlich um 14 Uhr eröffnete Professor Dr. Jürgen Kohler die Sitzung. “Da die ehemalige Senatsvorsitzende, Frau Schafmeister befand, dass ich offensichtlich der älteste in diesem Senat sei, darf ich heute bis zur Wahl einer neuen Senatsvorsitzenden die Weiterlesen

CDU stellt sich mit Verkehrsplanung gegen die Universität

Streichung der Diagonalquerung läuft der Weiterentwicklung der Universität zuwider

Die von CDU, FDP und Bürgerliste beabsichtigte Streichung der Diagonalquerung über die Europakreuzung aus dem Radverkehrsplan Greifswalds wurde schon vielerorts thematisiert. Kritisiert wurde insbesondere deren Begründung mit einer Telefonumfrage während der Semesterferien, die (bewusst oder unbewusst) einen großen Teil der Greifswalder Bevölkerung ausschließt. Aber eigentlich ist es noch viel schlimmer: Der Plan der konservativen Bürgerschaftfraktionen stellt sich gegen die langfristige Weiterentwicklung der Universität.

Schon seit vielen Jahren ist die Zukunftsvision der Universität an ihrer Bauplanung erkennbar: Einerseits setzt sie mit den hochmodernen Instituten um den Beitz-Platz auf die Naturwissenschaften und die Medizin, wobei letztere als Aushängeschild der Uni die unmittelbare Nähe zur Universitätsklinik zugute kommt. Forschung und Lehre sowie Praxisnähe auf Spitzenniveau, das wird am neuen Campus deutlich. Hinzu kommt die Universitätsbibliothek, die nicht nur in der Prüfungsphase von Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen stark frequentiert wird. Andererseits wurde der Alte Campus mit den historischen Gebäuden entlang der Rubenowstraße saniert, denn Greifswald möchte weiterhin Volluniversität bleiben, und hier sind vor allem die Geisteswissenschaften vertreten. Dazu das Hauptgebäude der Universität, ein ehrwürdiger Platz für offizielle Termine, der auch bei keiner Stadtführung fehlen darf. Diese zwei Zentren werden in Zukunft noch gestärkt mit der neuen Mensa am Beitz-Platz und dem “neuen alten Campus” für die Geistes- und Sozialwissenschafzen in den ehemaligen Klinikgebäuden der Löffler-Straße.

Und eine lebendige Universität ist auf einen regen Austausch angewiesen. Schon jetzt ist Greifswald wegen seiner kurzen Wege bei den Studierenden beliebt, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass in Greifswald das Fahrrad mit 44 % das beliebteste Verkehrsmittel ist – keine Stadt in Deutschland kommt auf einen solchen Wert. Am höchsten ist der Fahrradanteil an den beiden wichtigsten Standbeinen der Uni, wo mehr als zwei Drittel das Fahrrad benutzen. Und der Fahrradverkehr fließt schon jetzt am stärksten auf der Fahrradachse zwischen Mühlentor und Beitz-Platz, die so etwas wie die Hauptschlagader des universitären Verkehrs ist. Dies dürfte sich angesichts der geplanten Weiterentwicklung der Uni noch verstärken. Geradezu folgerichtig ist es da, dass das Stadtbauamt diese Achse mit der Diagonalquerung stärken wollte. Umso unverständlicher dagegen das Ansinnen von CDU & Co., die Hauptschlagader nun auf Dauer abzuklemmen. Denn gerade sie bemühten stets das Bild von Greifswald als Leuchtturm, insbesondere wenn es gegen die ländlichen Gegenden der Region ging. Dass Greifswald seine starke Stellung im Wesentlichen der Universität zu verdanken hat, dürfte offensichtlich sein. Dass es der CDU gar nicht darum geht (worum es ihr tatsächlich geht, kann nur vermutet werden), wird aber an ihrer Bau- und Verkehrsplanung deutlich. Großprojekte für Autos (Bahnparallele) oder die Verwaltung (Technisches Rathaus) werden über die Schmerzgrenze hinaus bezuschusst, wenn aber um ein Projekt geht, dass das von Studierenden gefordert wird, ist plötzlich jeder Euro einer zu viel.

Glücklicherweise ist der Antrag jedoch noch nicht beschlossen, und es gibt noch die Möglichkeit, in den Gremien der Stadt die Politikerinnen und Politiker darauf klar zu machen, wie vital der Radverkehr für die Universität ist. An folgenden Sitzungen könnt ihr euch beim Tagesordnungspunkt “Fragen und Anregungen der Einwohner” zu Wort melden:

17.4., 18 Uhr, Bürgerschaftssaal: Bau- und Hauptausschuss

18.4., 18 Uhr, Senatssaal, Ortsteilvertretung Innenstadt

23.4., 18 Uhr, Senatssaal, Finanzausschuss

15.5., vmtl. 18 Uhr, BS-Saal (im Rathaus am Markt), Bürgerschaft

Nach der Wahl ist vor der Wahl?

von Peter, Charlotte und Marco

Bombe/ Hey-Ja/ Toll/ Danke/ …! Wenn das mal kein schönes Wahlergebnis war. Über den großen Zuspruch für unsere Liste haben wir uns mehr als nur gefreut. Vielen Dank an Euch und uns für Vertrauen und Arbeit. Hier ein paar Gedanken zur Wahl und darüber, wie es weiter geht. Weiterlesen