Zugegeben, eine Weile haben wir euch darauf warten lassen, doch nun ist es da! Neben den Weihnachtsfeiertagen und allen Dingen, die im Rahmen einer solchen Wahl bedacht und erledigt werden müssen, haben wir uns ausführlich mit unseren Zielen auseinander gesetzt und an Texten gefeilt, die euch diese am besten nahebringen können. Wir hoffen, ihr könnt euch damit ebensogut identifizieren wie wir. In diesem Sinne: Auf gehts – durchstöbert das Wahlprogramm!
Archiv der Kategorie: Allgemein
Es geht in die nächste Runde: Soli-Uni 3.0
Die laufende Amtszeit neigt sich inzwischen dem Ende zu, die nächsten Wahlen stehen vor der Tür. Wenngleich noch viele Themen und Ziele, die wir uns setzten, offen sind, beziehungsweise wir noch lange um das Erreichen der Ziele kämpfen müssen, können wir auf ein für unsere Liste insgesamt erfolgreiches Senatsjahr zurückblicken: Weiterlesen
Frag deine*n zukünftige*n Rektor*in
Jetzt geht es um das, was schon lange angekündigt wurde. Die Wahl einer/eines neuen/neues rektorin/rektors. Diese Person wird unsere unsere Universität für die nächsten fünf Jahre nach außen vertreten und nach innen verwalten. Daher ist es wichtig, jetzt nochmal konkrete Fragen zu stellen. Diese Möglichkeit gibt es im Rahmen einer Anhörung am nächsten Dienstag im Konferenzsaal (im Unihauptgebäude am Rubenowdenkmal).Schreibt uns einfach eine Mail (info@soliuni-greifswald.de), was ihr von eurer zukünftigen Rektor*in erwartet, beziehungsweise euch wünscht. Wir als Soliuni diskutieren mit Euch gerne die einzelnen Standpunkte damit unsere Senator*innen bei der endgültigen Wahl am 17. Oktober auch Euren Standpunkt mit berücksichtigen.
Anhörung zur Rektor*innenwahl, Dienstag, 18.9, 14 Uhr.
Demo-Empfehlung: “Wir brauchen keine Nazis”
Die NPD gehört nach wie vor zum Alltag im vorpommerschen Kreistag. In den vergangenen zwei Jahren hat sich jedoch der Kreis derer, die öffentlich Farbe gegen Neonazis bekennen, deutlich vergrößert. Vor wenigen Monaten demonstrierten in Pasewalk 2.000 Menschen gegen das sogenannte Pressefest der “Deutschen Stimme”, dem Parteiorgan der NPD. Weiterlesen
Neues Lehramtsstudium nach turbulenter Debatte abgesegnet
Turbulent – So lässt sich die Debatte um den Beschluss zum neuen Lehramtsstudium in der vergangenen Senatssitzung zusammenfassen. Zwar gab es bereits Beschlüsse der Fakultätsräte der Philosophischen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät und auch in der Senatsstudienkommission wurden Weiterlesen
Neuer Senat hat sich konstituiert
Jetzt sind wir endlich mit dabei – für Paula Zill, Dennis Kwiatkowski und Erik von Malottki heißt es: wieder mit dabei! Pünktlich um 14 Uhr eröffnete Professor Dr. Jürgen Kohler die Sitzung. “Da die ehemalige Senatsvorsitzende, Frau Schafmeister befand, dass ich offensichtlich der älteste in diesem Senat sei, darf ich heute bis zur Wahl einer neuen Senatsvorsitzenden die Weiterlesen
CDU stellt sich mit Verkehrsplanung gegen die Universität
Streichung der Diagonalquerung läuft der Weiterentwicklung der Universität zuwider
Die von CDU, FDP und Bürgerliste beabsichtigte Streichung der Diagonalquerung über die Europakreuzung aus dem Radverkehrsplan Greifswalds wurde schon vielerorts thematisiert. Kritisiert wurde insbesondere deren Begründung mit einer Telefonumfrage während der Semesterferien, die (bewusst oder unbewusst) einen großen Teil der Greifswalder Bevölkerung ausschließt. Aber eigentlich ist es noch viel schlimmer: Der Plan der konservativen Bürgerschaftfraktionen stellt sich gegen die langfristige Weiterentwicklung der Universität.
Schon seit vielen Jahren ist die Zukunftsvision der Universität an ihrer Bauplanung erkennbar: Einerseits setzt sie mit den hochmodernen Instituten um den Beitz-Platz auf die Naturwissenschaften und die Medizin, wobei letztere als Aushängeschild der Uni die unmittelbare Nähe zur Universitätsklinik zugute kommt. Forschung und Lehre sowie Praxisnähe auf Spitzenniveau, das wird am neuen Campus deutlich. Hinzu kommt die Universitätsbibliothek, die nicht nur in der Prüfungsphase von Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen stark frequentiert wird. Andererseits wurde der Alte Campus mit den historischen Gebäuden entlang der Rubenowstraße saniert, denn Greifswald möchte weiterhin Volluniversität bleiben, und hier sind vor allem die Geisteswissenschaften vertreten. Dazu das Hauptgebäude der Universität, ein ehrwürdiger Platz für offizielle Termine, der auch bei keiner Stadtführung fehlen darf. Diese zwei Zentren werden in Zukunft noch gestärkt mit der neuen Mensa am Beitz-Platz und dem “neuen alten Campus” für die Geistes- und Sozialwissenschafzen in den ehemaligen Klinikgebäuden der Löffler-Straße.
Und eine lebendige Universität ist auf einen regen Austausch angewiesen. Schon jetzt ist Greifswald wegen seiner kurzen Wege bei den Studierenden beliebt, die einen wesentlichen Teil dazu beitragen, dass in Greifswald das Fahrrad mit 44 % das beliebteste Verkehrsmittel ist – keine Stadt in Deutschland kommt auf einen solchen Wert. Am höchsten ist der Fahrradanteil an den beiden wichtigsten Standbeinen der Uni, wo mehr als zwei Drittel das Fahrrad benutzen. Und der Fahrradverkehr fließt schon jetzt am stärksten auf der Fahrradachse zwischen Mühlentor und Beitz-Platz, die so etwas wie die Hauptschlagader des universitären Verkehrs ist. Dies dürfte sich angesichts der geplanten Weiterentwicklung der Uni noch verstärken. Geradezu folgerichtig ist es da, dass das Stadtbauamt diese Achse mit der Diagonalquerung stärken wollte. Umso unverständlicher dagegen das Ansinnen von CDU & Co., die Hauptschlagader nun auf Dauer abzuklemmen. Denn gerade sie bemühten stets das Bild von Greifswald als Leuchtturm, insbesondere wenn es gegen die ländlichen Gegenden der Region ging. Dass Greifswald seine starke Stellung im Wesentlichen der Universität zu verdanken hat, dürfte offensichtlich sein. Dass es der CDU gar nicht darum geht (worum es ihr tatsächlich geht, kann nur vermutet werden), wird aber an ihrer Bau- und Verkehrsplanung deutlich. Großprojekte für Autos (Bahnparallele) oder die Verwaltung (Technisches Rathaus) werden über die Schmerzgrenze hinaus bezuschusst, wenn aber um ein Projekt geht, dass das von Studierenden gefordert wird, ist plötzlich jeder Euro einer zu viel.
Glücklicherweise ist der Antrag jedoch noch nicht beschlossen, und es gibt noch die Möglichkeit, in den Gremien der Stadt die Politikerinnen und Politiker darauf klar zu machen, wie vital der Radverkehr für die Universität ist. An folgenden Sitzungen könnt ihr euch beim Tagesordnungspunkt “Fragen und Anregungen der Einwohner” zu Wort melden:
17.4., 18 Uhr, Bürgerschaftssaal: Bau- und Hauptausschuss
18.4., 18 Uhr, Senatssaal, Ortsteilvertretung Innenstadt
23.4., 18 Uhr, Senatssaal, Finanzausschuss
15.5., vmtl. 18 Uhr, BS-Saal (im Rathaus am Markt), Bürgerschaft
Nach der Wahl ist vor der Wahl?
von Peter, Charlotte und Marco
Bombe/ Hey-Ja/ Toll/ Danke/ …! Wenn das mal kein schönes Wahlergebnis war. Über den großen Zuspruch für unsere Liste haben wir uns mehr als nur gefreut. Vielen Dank an Euch und uns für Vertrauen und Arbeit. Hier ein paar Gedanken zur Wahl und darüber, wie es weiter geht. Weiterlesen
Gremienwahlen 2012: Eine Übersicht
Die Wahlen sind vorbei und durchanalysiert. Die Legislatur beginnt erst zum neuen Semester. Aber es gibt hier noch eine Aufschlüsselung der Ergebnisse nach Geschlecht, Fakultäts- und Hochschulgruppenzugehörigkeit. Es sind Diagramme, Prozente und Tabellen. Klick. Und, was sind Eure Schlussfolgerungen?
Update, 16. Jan: Beim StuPa jetzt auch eine Übersicht nach Fakultäten, eine genauere Differenzierung im politischen Spektrum und kleinere Mandatskorrekturen.
Hier eine Vorauswahl der Diagramme für den Senat:
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Senatswahlen 2012 – wozu wählen gehen?
Der Senat ist die entscheidende Versammlung, wenn um langfristige Entscheidungen geht. Wohin fließen die Gelder der Universität? Was wird wann saniert? Welche neue Professur wird eingerichtet? Er ist das Parlament der Uni und damit entscheidend für die universitäre Zukunft.

Zukunftsentscheindung
Dieses Jahr geht es um besonders Wichtiges: Der Senat wählt für sechs Jahre eine neue Rektorin der Uni, die so etwas wie die Bundeskanzlerin ist. Diese Person sollte ein offenes Ohr für Studierende haben, und sie sollte sich insbesondere für die gesamte Universität einsetzen.
Schon im letzten Jahr haben wir im Senat einige Projekte angestoßen: Rettung des C9, mehr Mittel für den Hochschulsport, den Erhalt der biologischen Station auf Hiddensee u.v.m. Jetzt, 2012, können wir Nägel mit Köpfen machen. Und es werden neue Projekte hinzukommen. Auf unserer Liste sind viele Studierende, die durch ihr Engagement in Vereinen und Gruppierungen ihre Kompetenzen und Erfahrung einbringen können.
Wir sind die einzige Liste mit Kandidierenden aus allen Fakultäten – deshalb: