Wenn Studierende sich entscheiden eine Familie zu gründen, oder es auch ohne Plan passiert, sollte dies kein Grund sein, den erfolgreichen Abschluss des Studiums infrage zu stellen. Trotzdem stehen studierende Eltern meist vor der Wahl zwischen einer unrealistischen und einer unbefriedigenden Alternative: Das reguläre Vollzeitstudium fortführen oder Urlaubssemester nehmen. Beides führt auf jeden Fall zu deutlicher Studienzeitverlängerung oder sogar zum Studienabbruch. Der Staat und die Universität dürfen in keinem Fall Studierende mit gravierenden akademischen Nachteilen belasten, wenn sie sich für den Weg entscheiden, ihr Studium fortzusetzen und die Verantwortung für das eigene Kind zu tragen.
Deshalb setzen wir uns für das Recht auf flexible Teilzeitstudienmöglichkeiten ein. Damit sollen Eltern selbst festlegen können, im welchem Umfang sie studieren wollen. Diese Option muss in Vorgaben für Prüfungen und Hausarbeitsterminen berücksichtigt werden.
Desweiteren muss ein leicht in Anspruch zu nehmendes Angebot der Kinderbetreuung geschaffen werden, das über die herkömmlichen Kernarbeitszeiten hinaus verfügbar ist und ebenso flexibel stundenweise genutzt werden kann flexibel auch stundenweise genutzt werden kann. Darüber hinaus wollen wir den Uni-Alltag mit Kind an der Universität erleichtern und über den gesamten Campus Wickeltische bereitstellen sowie in den größeren Gebäuden Familienzimmer einrichten.
